Ein Schadensereignis ist für alle Geschädigten besonders schlimm - viele stehen unter Schock. Dennoch sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren und keine voreiligen Entscheidungen treffen, oder gar schwerwiegende Fehler begehen.

Keine Ansprüche leichtfertig verschenken

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt, Ihr Fahrzeug ist hierbei beschädigt worden. Und was jetzt? Als Geschädigter steht es Ihnen grundsätzlich frei, einen Sachverständigen Ihrer Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadensumfang und Schadenshöhe zu beauftragen. Das gilt selbst dann, wenn die Versicherung ohne Zustimmung des Geschädigten bereits einen Sachverständigen bestellt hat.

 

Verhaltensregeln

Nehmen Sie die Daten der am Unfall beteiligten Personen auf, zum Beispiel Kennzeichen, Fahrzeug, Fahrer, Halter, Versicherung, Zeugen, Unfallhergang, Uhrzeit und Ort.

Auch bei vermeintlichen Bagatellschäden empfiehlt es sich, die Polizei zu informieren, selbst wenn der Unfallgegner ein Verschulden seinerseits einräumt. Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie eine Mitschuld oder alleinige Schuld an dem Unfall haben, so äußern Sie diese Meinung nicht und unterschreiben Sie vor allem keine derartig lautenden Erklärungen am Unfallort. Eine einmal getätigte Unterschrift oder Erklärung lässt sich nur schwer zurücknehmen.

24-Stunden Notdienst

Beauftragen Sie immer einen  Kfz-Sachverständigen Ihres Vertrauens mit der Begutachtung des Schadens, zur Beweissicherung, zur Feststellung der Schadenshöhe, zur Festlegung des Restwertes, zur Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes, der eventuell anfallenden Wertminderung und der Nutzungsentschädigung.

 

Personenschäden

Speziell bei Verletzungen gilt die Einbeziehung eines Anwalts als unverzichtbar, da nur dieser die Details Ihrer Ansprüche, unter anderem auf Schmerzensgeld, kennt.

Der geschädigten Person steht es zu, einen Arzt aufzusuchen und sich dort untersuchen zu lassen. Wenn schwerwiegende Verletzungen festgestellt werden, muß der Unfallverursacher für die folgenden Kosten des Geschädigten aufkommen.

Unverzichtbar: Der Rat eines Anwalts

Zu ersetzen sind von dem Unfallverursacher alle Sachschäden, sowie Schmerzensgeld zu zahlen. Bei einem Personenschaden kommen dann noch die Kosten für Heilung, Verdienstausfall und Erwerbsminderung hinzu. Lassen Sie sich über den Befund ein Attest ausstellen. Sammeln Sie für eine Geltendmachung von Ansprüchen auf Schmerzensgeld Quittungen für alle anfallenden Kosten wie Apotheke, Taxifahrten, Krankenhausaufenthalt und so weiter.

 

Unabhängiges Schadengutachten

Viele Autofahrer sind verunsichert, welche Rechte sie nach einem Verkehrsunfall haben. Gerade die Kfz-Versicherer weisen häufig darauf hin, dass beispielsweise ein Gutachten, genauso wie die Einschaltung eines Anwaltes entbehrlich sei.

Verkehrsrechtsanwälte und Sachverständiger weisen darauf hin, dass die Einschaltung eines Kfz-Sachverständigen in der Regel unentbehrlich ist. Nur das Gutachten bietet eine geeignete Grundlage, einen Unfallschaden vollumfänglich durchzusetzen.

Die Bauart der Fahrzeuge, die es häufig schwierig macht, zu erkennen, welcher Schaden tatsächlich eingetreten ist, oder die Vielzahl der Elektronikeinheiten müssen im Rahmen eines unabhängigen Schadengutachtens überprüft werden. Nur das Gutachten versetzt den Geschädigten in die Lage, eine sachgerechte Entscheidung darüber zu treffen, ob er sein Fahrzeug reparieren lassen will oder ob beispielsweise eine Ersatzbeschaffung angestrebt wird.

Unfall? Ein unabhängiges Schadengutachten ist unentbehrlich

Auch weitere Schadenpositionen werden durch ein Gutachten festgelegt. So ist die sogenannte merkantile Wertminderung ein Ausgleich dafür, dass der Geschädigte nun ein sogenanntes Unfallfahrzeug besitzt, was wiederum bedeutet, dass er bei einer potenziellen Veräußerung dieses Fahrzeuges weniger Geld erhalten würde, als wenn das Fahrzeug den Unfallschaden nicht erlitten hätte. Der Kfz-Sachverständige weist die merkantile Wertminderung, die häufig auch noch bei älteren Fahrzeugen anfällt, in seinem Gutachten aus.

Grundsätzlich ist ein Schadengutachten nicht nur bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall, sondern auch bei sogenannten Kaskoschäden geboten. Hier sollte der Versicherungsnehmer bei seiner Versicherung auf Begutachtung des Schadens durch einen unabhängigen Sachverständigen bestehen.

Bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall werden die Gutachterkosten durch die gegnerische Versicherung übernommen. Eine Nachfrage bei der gegnerischen Versicherung ist selbstverständlich nicht erforderlich.

Schadengutachten auch bei Kaskoschaden

Lediglich bei sogenannten Bagatellschäden werden die Gutachterkosten nicht durch die gegnerische Versicherung getragen. Ein Bagatellschaden liegt jedoch nach ständiger Rechtsprechung dann nicht mehr vor, wenn die Reparaturkosten höher liegen als 750,00 €.

Dies ist bei den hochkomplizierten Fahrzeugen heute in der Regel immer der Fall.

Aus guten Gründen hat der Geschädigte nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall auch das Recht, einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung seiner Interessen zu beauftragen.

Die Verkehrsrechtsexperten  bestätigen, dass es heute den problemlosen Unfallschaden so gut wie nie mehr gibt. Um jede Schadenposition wird heute gestritten und der Geschädigte selbst ist oft hoffnungslos überfordert, wenn er die Abrechnungsschreiben des gegnerischen Versicherers erhält. Daher sollte möglichst frühzeitig ein Rechtsanwalt beauftragt werden, auch diese Kosten werden durch die gegnerische Versicherung übernommen.

Ihr Ansprechpartner für

Haftpflichtschäden

Schadensgutachten

Fahrzeugbewertungen

Beweissicherungsgutachten

Wertgutachten

Kontakt

KFZ-Sachverständigenbüro
S. Bauer

Glockenstraße 5
67822 Schmalfelderhof

Tel.: 0 63 62 - 44 49

 

Mobil: 0160 - 8 34 25 94
Immer erreichbar, auch im Notfall

 

info@kfzschadenbuero.de

Unfallskizze erstellen

Unfallskizze mit wenigen Klicks online erstellen bei Motor Talk: